Nachdem der Bundesrat und das Parlament den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen haben, geht es darum, in der Zukunft eine zuverlässige und wirtschaftliche Ener- gieversorgung der Schweiz sicherzustellen. Die Umsetzung soll in Form von verschiedenen Massnahmenpaketen erfolgen. Die Grundlagen für ein erstes Massnahmenpaket wurden vom Bundesrat am 28. September 2012 beschlossen.
Ziele sind den Energie- und Stromverbrauch pro Person zu senken sowie die Reduktion der fossilen Energieträger und Substitution der nuklearen Stromproduktion durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Massnahmen sind energetische Gebäudesanierungen und verschärfte CO2-Emissionsvorschriften. Ebenfalls werden die Förderung von Nah- und Fernwärmenetzen sowie Anschlüssen ausgebaut.
Holz hat seit jeher eine unverzichtbare Stellung für die Energieversorgung in der Schweiz ein- genommen. Der zweitwichtigste erneuerbare Energieträger spielt auch bei der Energiewende eine bedeutende Rolle.
Über 11‘000 Holzschnitzelfeuerungen sind in der Schweiz bereits in Betrieb. Stammt das Holz aus gemeindeeigenen Wäldern, ist dies für die angeschlossenen Häuser nicht nur die bequemste, sondern auch die preislich stabilste Art zu heizen.
Wer mit Holz heizt, heizt im CO2-Kreislauf der Natur. Denn die Verbrennung von Holz setzt gleichviel CO2 (Kohlendioxid) frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Die gleiche Menge CO2 gelangt in die Umwelt, wenn das Holz ungenutzt im Wald verrottet. Heizen mit Holz ist deshalb CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt (globale Klimaveränderung) bei. Im Gegenteil: Jedes Kilogramm Heizöl, welches wir durch Holz ersetzen, entlastet unsere Atmosphäre um mehr als 3 Kilogramm CO2.
